Sein Leben

Als  Padre Pio am 23. September 1968 starb,knisterte, auf diese Nachricht, die TV-Autoren in der Redaktionnen der gesamten Welt, so gross war der Ruhm des italienischen Mönch so einfach und so bescheiden, aber deren Leben durch eine Vielzahl von Wundern geprägt war. Sehr schnell, fingen seine Anhänger an, seine Seligsprechung zu verlangen. Es war klar, die Forderung an der Kirche zu stellen, seine Heiligkeit zu erkennen, sowie seine Verdienste offensichtlich waren, aber zur gleichen Zeit seine Rehabilitation, er, der so lange von seiner Eigenen verfolgt wurde. Es dauert fast 30 Jahren für die Kirche, die «  heroischen Tugenden » des Padre Pio zu erkennen, und vor seiner Seligsprechung, die von seiner Heiligsprechung folgen wird.

FRANCESCO FORGIONE

 

MaisonPietrelcina
Geburtshaus in Pietrelcina

Padre Pio, sein Name des Familiestandes war Francesco Forgione, ist am 25. Mai 1887 in Pietrelcina geboren, ein kleines Dorf, ein paar Kilometer von Benevento selbst 80 km von der Stadt Neapel entfernt.

Er ist der zweite einer Familie von fünf Kindern. Sein Vater betreibt ein Stück Land, das nicht ausreicht, um seine Familie zu ernähren, und so war er zweimal gezwungen ins Ausland zugehen, zuerst nach Südamerika und später nach Australien. Seine Eltern waren sehr religiös und fromm.Trotz seiner begrenzten Einkommen, schickte ihn sein Vater auf eine Privatschule, weil er wusste, dass sein Sohn Priester werden wollte.

Als Junge ist Francesco eines ruhigem natürlichen, seriös und zurückhaltend. Mit seinem einzigartigen Humor, sagte er selbst später, es sei « wie Makkaroni ohne Würze und ohne Salz ». Er ist bereits zu hingebungsvollen Bücher angezogen, hört die Messe so oft wie möglich und geht jeden morgen und abend in die Kirche. Sehr früh, äusserte er seine Ablehnung zur Gewalt und zu grosse Sprüche. Er zieht es vor, sich zu entfernen. Diese ruhige Erscheinung verbirgt ein persönlisches Leben voller Kontraste.

 

PèrePioEnfantIm Alter von fünf Jahren, geschieht es Ihm, sich mit Dämonen zu schlagen die Ihm den Schlaf verhindern, und Ihn zum weinen bringen und sein Überschrittener Vater droht Ihn eine Nacht aus dem Fenster zu werfen. Aber er hat auch Visionen von der Jungfrau Maria. Und wenn er nicht viel mit seinen Kameraden spielt,  hat er gute spielpartien mit dem « kleinen Engel », wie er sich seiner Mutter anvertraut. Sein Gesundheitszustand scheint sich zu verschlimmern. Mann spricht von Tuberkulose, hohes Fieber, Schmerzen aller Art, und doch geisselt er sich, obwohl er noch ein Kind ist.

FRÜHE BERUFUNG

Im Alter von nur sechzehn Jahre, trat er am 6. Januar 1903, das Noviziat im Kloster Morcone an. Tatsächlich, verwirklicht er seine Verpflichtung, in der er versprach im Alter von fünf Jahren, sein Leben an Gott zu widmen. Und er hat es ohne Mühe vollstreckt. Später, erwähnt er diesen wichtigen Wendepunkt seines Lebens mit: « Ich fühlte in mir zwei Kräfte die sich gegenübertraten und rissen mein Herz.»

Couvent-Morcone« Die einzige Erinnerung von meinem inneren Kampf in mir erstarrt mir das Blut in den Adern. » Es wird gesagt als er die letzte Nacht zu Hause verbrachte, erhielt er Zusprüche von Jesus und Maria. Er brauchte diese Ermutigungen, weil das Noviziat war schwierig. Vater Derobert, einer seiner Biographen schreibt, dass mann sich zurück in das Mittelalter fand, das sagt alles……Auch wenn er ein wenig besser ass als zuhause, seine Zelle war sehr nahe an dem von einer Gefängnis Zelle.

Padre Pio beeindruckt schon seine Noviziat Kollegen durch extreme Frömmigkeit, und mehr Gebete und Fasten als gefordet wurde. Sehr oft, weint er viel während der Gebete – so wird er von seinen Kollegen verspottet – weil er das Leiden Christi erinnert.

Er behält keine gute Erinnerungen an dieses Jahr Noviziat, als er nur fünfzehn Seiten lesen und wieder lesen konnte, und er nicht in der Lage war, ein anderes Buch, sei es profan oder religiös, zu entdecken. Er selbst sagte, dass « zum Glück hatte mann die Berufung zu beten, sonst konnte mann nur Dumm werden, und so viele nicht wiederstandeten und gingen …. ».

Am Freitag, 22. Januar 1904 verkündete er seine ersten Gelübde für drei Jahren und erreicht in eile das Kloster von Sant’Elia in Pianisi in der Provinz Campo Basso, wo er seinen Schulabschluss enden muss.

Auch hier fällt er schnell durch seine Frömmigkeit auf. Er studiert viel, beschwert sich nie trotz sparsames Essen und spärliche Decken. Sein Gesundheitszustand geht besser. Er weint immer noch so viel. An der Zeit der Gebete, sagte einer seiner Lehrer, fliessen seine Tränen wie « einen kleinen Bach aud dem Bürgersteig ».

Teuflische Angriffe gehen weiterhin über Nacht. Eines Abends, als er im leeren Nebenraum, Geräusche hört, wird er in Schrecken von einem grossem schwarzen Hund mit glühenden Augen, der durch einen Sprung auf dem benachbarten Dach flieht, versetzt. Padre Pio fällt völlig gebrochen und geleert von allen seine Kräfte auf sein Bett.

Im Oktober 1905, nach dem bestand seiner Prüfungen, ging er in das Kloster von San Marco de Catola, wo er am 27. Januar 1907 seine religiösen Bekenntnisse machte. Er hatte 19 Jahre und acht Monate. Er begann sein Studium der Théologie an Serra Capriola und führte es weiter im Kloster Montefusco. Aber seine Gesundheit verschlechterte sich wieder. Er hatte Fieber und Husten  …..

Gleichzeitig ist er mit Bedenken behaftet. Der Teufel will nicht loslassen. « Es war fast unerträglich », schrieb er später. Im Jahr 1908, erhielt er die niederen Weihen, wurde sub-Diakon. Doch sein Gesundheitszustand verschlechterte sich so sehr, dass seine Vorgesetzten entschieden, ihn, zu seine Eltern zu schicken. Er blieb dort bis Februar 1916. Es wird für Ihn, bemerkt sein Biograph, « eine Zeit des intensiven Innenlebens, der ständige Büsse und die Möglichkeit eines schnellen Anstieg in den Wegen der Heiligkeit ».

FREUDEN und DEVILRY

Während dieser Zeit, wird er krank sein, ohne dass niemand in der Lage war, eine echte Diagnose zustellen. Der Gedanke vom Tode befasst ihn und vor allem als ihm ein Professor der Medizin nur noch ein Monat zu leben vorhersagte. Diese Ankündigung veranlasste ihn dazu, seine Vorgesetzten zu fragen, als Priester zu sterben. Mit einer Befreiung, er hat noch  keine 24 Jahren, sowie es erfördelich ist, besteht er schnell seine theologische Examen und wird am 10. August 1910 als Priester eingeweiht. Rückkehrend im Kloster von Venafro, wird er in höchster Eile und beinahe am sterben, nach Pietrelcina gebracht. Jedoch am nächsten Tag, feierte er die Messe als ob er nie krank gewesen sei……… Sein Leben geht weiter mit vollen Freuden. Christus erschien vor ihm und beschwertete sich über seine Priestern über « ihrer gleichgültigkeit,  ihren Unglauben und ihrer Verachtung ». Aber er erhält auch tröstende Worte : im Jahre 1913, als er die Messe sagte, hat er eine Vision von Jesus, die, dieser schweren leidgeprüfte Seele und immer in ständige Fragen steht, anvertraut : « Die Ängste, dass die Seele in manchen Momenten des Lebens für sein ewiges Heil empfindet, sei Ich auch der Autor dieser Ängste, erkennen sich  durch die Ruhe und der Gelassenheit die in der Seele zurück bleiben ».

Pater Pio hatte diese Worte nötig, weil das Böse nicht nachlässt. Was ihn manchmal sagen macht ; «  Ich kann nicht mehr ! ». Die letzte Nacht habe ich schlecht verbracht, schrieb er an seinen geistlichen Leiter, die « Kosaken » (diesen Namen gibt er den Dämonen die ihn quälen), die  seit zehn Stunden, ungefähr, als ich mich in das Bett legte, und bis fünf Uhr morgens, schlugen mich unerhört. Viele waren die bösen Anregungen, die sie mir in den Geist einführen wollten, sei es Hoffnungslosigkeit, Mangel an Vertrauen an Gott. ( …. ). Ich dachte, es war die letzte Nacht meines Lebens, oder auch wenn ich jetzt nicht sterbe, werde ich meine Vernunft verlieren. Die dämonische Welt spielen ihm auch Streiche zu. Seine gespeicherte Post verschwindet, seine Briefe an seinen geistlichen Leiter werden verführt oder mit Tinten Flecken beschmutzt aber die sich mit Weihwasser wieder lösen  ….

DIE ERSTE STIGMATA

Es war zu dieser Zeit, als die Erscheinung der Stigmatisierung begann, und sie wurde im Jahr 1918 permanent.

Zum diesem Thema, schrieb er am 8. September 1911 : « Letzte Nacht gab es eine Tatsache, die ich nicht erklären und verstehen kann ».

In der Mitte der Handfläche der Hand erschien mir ein rötlicher Fleck, etwa mit der Form  eines Stück von einem Pfennig, begleitet von einem stechenden Schmerz in der Mitte dieses Fleckens.

Dieser anhaltenden Schmerz war empfindlicher in der Mitte der linken Hand. Auch unter den Füssen, fühle ich ein wenig Schmerzen. Dieses Phänomen wiederholt sich seit einem Jahr, aber es hat sich vor kurzem gelindert. (….) Am Altar fühle ich manchmal wie ein Brennen in meiner Person, das ich nicht beschreiben kann. Sein spiritueller Leiter empfehlt ihm diese Tatsachen nicht zu erwähnen weil es « besser ist das Geheimnis eines Königs zu verbergen ».

Seine Mystik wird immer grösser. Er schrieb : « Viele Mal habe ich das Gefühl mit einer heftigen Leidenschaft berührt zu sein.

Ich fühle mich ganz von Gott verbraucht, und es scheint ich werde daran sterben. Seine Annäherung an die Welt ist vermindert, und er sagt einfach : « Am meisten, kostet es mir viel, Gespräche mit anderen Leute zu führen, ausser im Fall von Personen, mit denen wir von Gott und den grossen Preis der Seele sprechen. Das ist genau, warum ich so viel die Einsamkeit liebe. Sehr oft fühle ich, in mir, eine grosse Müdigkeit die mich an die Notwendigkeit des Lebens erinnert und ich beuge mich dem, wie ein Verurteilter, aus dem einzigen Grund, dass es der Wille Gottes ist. Es scheint die Zeit vergeht schnell und diese lässt mich nicht genug beten. (…) Ich fühle es sehr deutlich, dass, wenn sich etwas Gutes in mir befindet, ist es Dank der übernatürlichen Begünstigungen.

Daher, weiss ich dass ich fest entschlossen bin, das ganze und ewige Leid mit Resignation und Behendigkeit, obwohl es leider mit  Unvollkommenheit ist, an zu nehmen…. (Er bleibt einer grossen Demut.). Ich sehe den wenigen Gewinn  von diesen allen Gnaden. Dies ist die Meinung, die ich von mir habe. Ich weiss nicht ob es schlechtere Menschen gibt als ich. Und wenn ich andere Leute betrachte, wo Ihr Verhalten, Sünden, sein sollten, kann ich mich nicht überzeugen, dass diejenigen, Gott beleidigt haben, obwohl es offensichtlich ist. Nur den gemeinsamen Übel beunruhigt mich, und dass bringt mich häufig in ein tiefes Leiden ».

Für sich selbst ein Geheimnis

Doch seine Vorgesetzten wollten, seit lange,- es war schon immer ein Hindernis- dass er sein Gesellschaftliches Leben wieder aufnimmt und so kehrte er, am 17. Februar 1917, in das Kloster von Sainte Anne in Foggia zurück. Hier, entdeckt mann, dass er überproportionalles hohes Fieber hat : 41 Grad und mehr. Mann findet einen Schwerpunkt einer Infektion an der spitze der rechten Lunge und ein schwares Atmen an der linke Lunge. Ein Artz wird genannt, doch einen zweiten der nur bestätigen kann dass es : «  eine besondere Krankheit ist, die kommt und geht ». Eine Weise die Unfähigkeit, einer Diagnose zu stellen, zu zugeben, und es war ja unmöglich mit einem so seltsamen Kranken. Später, beachten wir dass das Fieber 52 Grad erreichen wird, was theoretisch unmöglich ist ! Diese Krankheit, trotz hin und her um seinen Militärdienst zu absolvieren, verhindern ihm diese Pflicht. Sei er ein beispielhafter Religiöser, und zunehmend anerkannt für die Suche der Richtung der Seelen ist, kam er mit einem lauten Komplize,  ein Dämon, der jeden Tag zur selben Zeit, in seiner Zelle erscheint, kämpft mit ihm,  und der mit einem verursachten, starken Lärm, die Bruderschaft in dem Refektorium alle zusammen treibt und Pater Pio, schweissgebadet mit hohem Fieber und ganz niedergeschlagen, zurück lässt. Ein Besuch des Bischofs, der sich über diese sogennante Geräusche lustig machte, verliess das Abendessen in Panik und ohne es zu beenden.

Couvent de San Giovanni Rotondo
Kloster und Kirche von San Giovanni Rotondo.

Dieser Dämon befolgt ihn, in das Kloster von San Giovanni Rotondo. « Mein Glaube, scheibt er, ist eine Bemühung meines armen Willens gegen meine ganze menschliche Überzeugung, in der Tat ist mein Glaube das Ergebnis ewiger Bemühungen über mich selbst . Ich bestätige, dass ich ein Geheimnis für mich bin ».

Paradox, er, der immer mehr und mehr um Rat gefragt wird – eines seiner wichtigen Aufgabe ist die schriftlisch geistliche Führung, er, an ihm mann die geisliche Führung des «  sérigraphischen Seminar » anvertraut hat,- muss ewig Rat und Beistand bei seinen geistlichen Leiter verlangen. Er sucht ständig das Licht. Er betet ständig und kann kaum essen, berichten ihren Alumni. Er beginnt sich auch gegen die Dämonen der anderen zu kämpfen, weil er weiss wenn sie in Gefahr sind, und dies drückt sich mit einem neuen körperlichen Missbrauch aus.

Er erkennt eines Tages : «  Ich weiss alles im Lichte Gottes ».

Unter den Andachten befürwortet Padre Pio, vom Schutzengel der «  immer bei ihm steht, von früh Morgen, kaum ist er erwacht, und für den ganzen Tag und die ganze Nacht, immer und immer wieder…… Wieviel Beihilfe bringt uns der Schutzengel ohne dass wir es merken und sogar ohne unser Wissen. ».

Inzwischen- wir sind immer noch im Jahre 1917- wird, wegen des blutigen Krieges, das Kloster auf drei Personnen verringert.

Während einer Vision, fragt der Vater über die Zeit des Kriegendes. Die Vision antwortet nur mit einer Geste der Hand, die langsam bedeutet. Und wenn er darauf besteht, wird das Gesicht ernst, mit einem halbes Lächeln auf den Lippen, starrt ihn an und entlässt ihn ohne ein Wort zu sagen.

Die bleibende Narben

Der Krieg wird im Jahre 1918 beendet.

13-Padre-Pio2Es ist auch ein wichtiges Jahr für Pater Pio, seit dem 20 September erscheinen die Stigma die erst nach 50 Jahre später verschwinden, als er starb, so wie es Christus ihm verkündet hatte.

Der Padre kehrte wieder nach San Giovanni Rotondo zurück wo er, trotz seines Leidens, ein aktives Leben führt. Er befasst sich nicht nur mit den Studenten, sondern auch viel mit den konfessionellen und spirituellen Richtungen.

Die Leute kommen von überall, um bei ihm zu bekennen. Padre Pio wird später einer seiner Büsser sagen : « Ich kenne euch von Innen und von Aussen so wie ihr euch in einem Spiegel erkennt ».

Er wurde auch dauerhaft an pulmonaler Tuberkulose reformiert.

Die wenige Monate die er in der Kaserne verbrachte, war für diese auserwählte Seele eine schwere Herausforderung. Am Vorabend seiner Reform, stieg der Bad-Thermometer (die anderen waren schon zerstört) auf 48 Grad, zum erstaunen der Militärärtzte die es nicht verstandeten, weil er müsste doch Delirium haben.

Er nahm seine Stellung als geistlicher Leiter der Novizen wieder auf.

Aber er kämpft mit körperlichen Schmerzen sowie mit seelischen Leiden. Er ist in der Nacht ausgesetzt. Für sich selbst, sicherlich,  war er ausgesetzt, aber dieses Mal auch für die andere. Seine ruhige Zuversicht wird ihm entfernt. Er hat Angst, dass die Seelen wegen ihm verdammt werden. « Ich weiss nicht wie die Seele, der mir der Herr sendet, führen soll. Für manche bräuchte mann das übernatürliche Licht, aber ich weiss nicht ob ich mit dem ausreichend gefüllt bin ». Trotz der Krise, ermöglicht es ihm diesen Zustand von Ekstase, wie es sein Vorgesetzter mehrmals miterlebt und bezeugt.

Padre Pio erzählte einem Vertrauten, dass vorkommen während der Stigmatisierung. « Ich war im Chor der Kirche um die Dankmesse zu sprechen. Ich fing langsan an zu schweben gegen etwas riesiges dass in mir wuchs und erfüllte mich mit Freude, ich befand mich vor dem Crucifix wo Jesus  im beten als ich seine Wundmale bekam.

SAMSUNG DIGITAL CAMERAJe mehr ich betete, je mehr stieg diese Freude in mir. Plötzlich, erschien ein grosses Licht vor meinen Augen, und in der Mitte dieses grossen Licht, erschien mir Christus mit seinen Wunden. Er sagte nichts. Er verschwand. Als ich wieder zu mir kam, lag ich verwundet auf dem Boden. Die blutende Hände, Füsse und Herz taten wir so weh, so hatte ich alle Kraft verloren um auf zu stehen. Ich schleppte mich auf allen Vieren vom Chor der Kirche, durch den langen Gang, bis zu meiner Zelle ».

 

Padre Pio’s Wunden sind tief und scheinen, von einem grossen hineingeschlagenen Nagel in die Händen und Füssen, zu kommen. Er hat auch  eine Wunde auf einer Seite, von zwei Kreuzquerenden Schnitte. Von diesen Wunden strömt ein frisch und duftend arterielles Blut heraus. Diese Wunden, die Padre Pio 50 Jahren aushalten muss,  sind schmerzhaft für ihn. Mehrere Professoren der Medizin untersuchen Vater Pio, einer von denen, agnostisch, wird sich nach dem sogennanten «  Rätsel für die Wissenschaft » zu der Religion bekehren.

Der bescheidene Vater versucht dieses Stigma für sich zu behalten, aber das Geheimnis wird bald entdeckt, bekannt in der Stadt, werden die Zeitungen und Pilgern in Unruhe versetzt, und legten so seine Vorgesetzten in Schwierigkeiten.

Strenge Regeln werden getroffen um ihn zu schützen, aber der Vater verbringt sein Leben in dem Beichtstuhl, um alle diejenige die in Eile ihre Beichte ablegen wollen. Am 20. Dezember 1918, schreibt er : er fühle sich « tausend mal zu sterben » und erduldet eine andere Prüfung : « seit mehrere Tage, fühle ich in mir so etwas wie eine Eisen Klinge, die von der Basis des Herzens bis quer unter die rechte Schulter zieht ».

Padre Pio ist noch nicht auf dem Höhenpunkt seiner körperlichen Leiden. In den kommenden Monaten, wird er all die Leiden Christi während seiner Passion, erleben.

Das heisst, dass er nicht nur Narben trägt, aber er hat auch, wie Christus, eine Wunde, daran er viel leidet, auf seiner rechten Schulter,

Sein Kopf trägt oft Spuren der Dornenkrone, bemerkt von seinem Messdiener, die es bezeugten. Der Vater behauptet dass während der Messe unzählige Dornen erscheinen. Manchmal wird er über das Auspeitschen befragt.

Er gibt zu dass er einmal in der Woche dieses Auspeitschen erlebt. Wie Christus, kennt er den Schweiss und Tränen aus Blut. Er sagt in diesen Zusammenhang, dass « der Schmerz unerträglich ist, wenn das Blut durch die Poren sickert ».

Wir verstehen dann die Frage : « Wann leiden Sie ? », antwortet er wahrheitsgemäss : « Um jeder Zeit. Alles was einer leiden kann, der die ganze Menschheit trägt ». Viele seiner Leibwäsche, die mann ihm öfters hilft zu wechseln, Taschentücher voller Blut, sind für seine Brüder Kapuziner, konkrete Anhaltspunkte seines Leidens.

Die ersten Verfolgungen

 

Andere psychiche Leiden erwarten ihn. An diesem Gefühl, keine Klarheit in sich zu sehen, verlässt ihn nie, er der einfühlsam zu anderen ist, wird jetzt noch von der Kirche verfolgt.

Pape Benoît XV
Benedikt XV
Pape Pie XI
Pius XI

Pabst Benedikt XV, der im Jahre1922 starb, sagte zu Pater Pio : « er sei ein aussergewöhnlicher Mann, einer deren Gott, von Zeit zu Zeit auf die Erde sendet um die Menschen zu bekehren ». Sein Nachfolger, Pius XI, war sicherlich nicht der gleichen Meinung. Und noch weniger in der Umgebung seiner Bekanntschaften sowie Dr Gemelli, auch Pater, der von Pater Pio abgewiesen wurde, und der mehr oder weniger behauptete das Pater Pio psychisch gestört wäre. Schlimmer noch, der lokale Erzbischof, der sich als Wüstling erwies, und der bösartige Verleumdungen und Intrigen gegen ihn im Vatikan verkündete mit der Unterstützung von mehreren Domherren von San Giovanni Rotondo, die nicht besser waren als er.

Er verbreitete das Gerücht, dass er in Pater Pio’s Zelle, Parfums und Salpetersaüre gefunden hätte, mit der er seine Wunden flegen würde  …..

Als Ergebnis dieses giftigem Manövers, wurde Pater Pio empfohlen, seine Korrespondenz auzuhören, sein geistlicher Leiter wurde gewechselt, der Kontakt mit der Öffentlichkeit wurde ihm verboten und seine Verlegung in ein Kloster von Nord Italien wurde vorgesehen. Was einige Regungen in der Stadt bewirkte die nicht die Abreise des « Heiligen » duldete.

Im Jahr 1923 veröffentlicht « l’Osservatore Romana » eine Erklärung des Heiligen Offizium, in dem sie sagte, dass : « die Übernatürligkeit der Fakten die an Pater Pio zugeschrieben sind, nicht feststellbar sind », und die Gläubigen müssen sich an diese Aussage halten. Als Pater Pio dieses erfährt, wird er nur als gehorsamer Sohn antworten, sie sollen tun mit ihm was sie wollen, so lange er nur seine Messe predigen kann.

Genauso, kann er in der Öffentlichkeit nicht mehr predigen und so schimpfen die Menschen und bringen ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck. Die Carabinieri waren gezwungen einzugreifen, um Ruhe wiederherzustellen aber man steigt zu einem Aufstand. Pater Pio in ein Kloster im Norden zuweisen, ist noch eine andere Sache, noch gefährlicher. Die Religiöse Behörden treten zurück als die zivile Beamte,  Pater Pio’s Übertragung in das Kloster, nicht übernehmen wollen  …..  Ein Polizist, der von Rom kam, war überzeugt dass man für diese Aktion Gewalt anwenden müsste und Blut würde vergiessen.

Schliesslich, predigte Pater Pio, in der Öffentlichkeit am 25 Dezember, die Nacht Messe und blieb in San Giovanni Rotondo.

Das Heilige Offizium bestätigt jedoch am 24 Juli 1924, seine frühere Aussage. Sie werden sich noch zweimal im Jahre 1926 und erneut im Jahre 1931, gegen die Werke von Pater Pio, mit zu denen unter verbieten, stellen. Vom 11 Juni 1931 bis am 15 Juli 1933, wurde ihm jede Aktivität verboten, ausser private Messen zugeben. So wird er Zwangsfreizeitbeschäftigung mit heftigem Lesen, haben.

Glücklicherweise, veröffentlicht Professor George Festa, der wiederholt Vater Pio untersuchte, ein Bericht der jeden Verdacht aufwirft. Vater Pio brauchte doch mehrere Geistliche zu Unterstützung, deren Bischof von Foggia, in dem der Papst anvertraute : « Ihr könnt froh sein, Pater Pio wurde rehabilitiert und darüber hinaus ».

Danach wird sein Leben wieder wie vorher in San Giovanni, mit den gleichen Aktivitäten, aber auch mit den gleichen Qualen, ob oder nicht mit der Verrichtung des Willen Gottes. Der Teufel lauert ihm immer noch zu und bringt ihm nur Ärgernisse duch Verleumdung. Während des Krieges (1939-1945) wurde das Kloster, dank Pater Pio, verschont, während das Kloster von Foggia teilweise zerstört wurde. Padre Pio hat das Ende der Konflikte durch die Zerstörung von Deutschland und viel Leid für Italien, vorhergesagt. Mit der Rückkehr des Friedens, eilten sich religiösen Minister, Abgeordnete nach San Giovanni Rotondo um Gottes Wort von dem Heiligen zu erhalten.

Pape Pie XII
PIUS XII

Im Vatikan, unterhält Pius XII eine besondere Wertschätzung von Pater Pio und dies bis zur  seiner Selbstempfehlung.

Im Jahr 1958 ist Pater Pio wieder sehr Krank : Bronchopneumonie, Rippenfellentzündung. Aber es wird Heilen durch sich selbst, sagte er der Jungfrau Fatima, deren Statue wegen dem Sturm über das Kloster flieg und verschwand.

 

 

 

Neue Verfolgung

Aber eine zweite Verfolgung wird ihm wiederfahren. Drei Freunde von Padre Pio haben das « Krankenhaus Padre Pio » gegründet, dessen Vater Pio verantwortlich ist. Papst Pius XII hob über ihn die Gelübde der Armut, um dieses Krankenhaus duch Spenden, und Geschenke  zu verwalten.

Zur gleichen Zeit, ging Giuffre der sogenannte «  Gottes Banker » ein Gauner, in Konkurs und riss gleichfalls mehrere klerikale Organisationen mit. Der Orden der Kapuziner, der auf höhere Gewinne spekuliert hatte, befindet sich jetzt ruiniert und begehrt die Arbeit von Pater Pio. Im November 1959, beschuldigt der Bischof Kapuziner Bortignon (später Bischof von Padua) die Bewegung der Gebetsgruppen von Padre Pio : « Die Bewegung besteht aus Menschen die gegen den Papst und seine Hierarchie, Häresie verkünden, die Aberglauben verschwören und die selben, die Pater Pio’s propagierte falsche Mystik verfolgen. ». Alles ist gut um Pater Pio’s Nachgeben : Demütigungen, Schikanen. Es wird ihm sogar die Hilfe zu gehen, eines Bruders verboten. Es wird bis zu Unterbringungen von Mikrofone in seinem Beichtstuhl kommen. Pater Pio muss sich  der Enteignung seines selbst aufgebautes Werk « Für diejenigen, die leiden », nach seinem Tod, damit abfinden.

 Immer noch leiden

Er wird noch am 31 Juli 1968,  kurz vor seinem Tod, die Freude der Anerkennung der Gebetsgruppen die er im Zusammenhang mit dem Krankenhaus schuf, erleben.

Seit 1960, ist in der Tat, Vater Pio’s Gesundheit zunehmend angegriffen. Sein Sehvermögen wurde äusserst schwach und zwang ihn die Messe im sitzen zu predigen, wenn das Asthma ihm es noch erlaubte. Im Jahr 1967 wird das Asthma steigen. Seit März 1968, bewegt er sich nur noch in einem Rollstuhl. Er hat jedes Gefühl in seinen Beinen verloren.

Aber die Teufeleien setzen sich weiter fort. « Die lassen mich keine Sekunde in Ruhe », sagte er zu einem Vater. Er hat schreckliche Visionen, wenn er nicht in der Nacht vom 5-6 Juli 1964 auf den Boden geworfen wird, und findet sich, nach einem lauten Geräusch, an der Unterseite des Bettes, mit der Augenbraue aufgeplatzt. Mann sagt, er sei angespannt, schweigsam, er weiss, in der Tat, dass die  angekündigte 50 Jahre von Christus sich beenden und so wird er bald in die andere Welt steigen, und die Angst seines ganzen Leben zu zweifeln, Gottes Willen ausgeführt zu haben, erhöht ihm fürchterlich seine Einsamkeit.

Er starb in der Nacht vom 22. bis 23. September 1968, gegen 2 Uhr 30 nachdem er gebeichtet hatte und seine religiösen Bekenntnisse wiederholte und er sagte immer schwächer : « Gesu, Maria… ». Der Duft von Orangenblüten durchdringte seine Zelle und dann das ganze Kloster.

SAMSUNG DIGITAL CAMERAZwei oder drei Monate vor seinem Tod, nahmen die Blutungen ab, und die Wunden wurden geheilt. Die letzten Tage seines Lebens blieben nur noch Narben die nach seinem Tod verschwanden und der Arzt konnte es nur noch feststellen. Nach seinem Tod hatte sein Vorgesetzter die Dreistigkeit zu behaupten : « wenn er keine Wunden hatte, warum trug er Halbfingerhandschuhe ? ».Und so wird er die Röntgenaufnahmen von Pater Pio’s Wunden entwenden.

Wir verstehen dass Kardinal – Erzbischof von Bologna sich am 8. Dezember 1968, schlicht und ganz offen, an seiner Rede äusserte und sagte : « Er litt für und durch die Kirche. Was ihn bis in sein tiefstes Inneren betrübte ».

Der « von der Liebe gekreuzigte » hatte schliesslich seinen Auftrag auf der Erde erfüllt, aber dieser wird sich im Jenseits fortsetzen.

Drei Tage nach seinem Tod, erscheint ganz deutlich das Bild von Pater Pio in den Fenstern seiner Zelle und alle anwesenden Journalisten, auch die der Pariser Presse, verkündeten dieses Phänomen : Jean Neuvecelle von der zeitung « France Soir », Bernard Noël von dem Blatt « Figaro » konnten es feststellen (France Soir vom 27. Und 28. September 1968). Vladimir Ormesson bezeugte auch diese Vorfälle  in der Zeitung « Le Figaro » am 29.September 1968.

Wenn das ganze Leben von Pater Pio von vielen Charismen geprägt wurde : Bilokationen, der Geruch der Heiligkeit, Heilung, Hellsehen, Glossolalie (Gabe für Fremdsprachen), und er hat auch nach seinem Tod weitere Beweise gegeben. Seine Leistungsfähigkeit welche die mann nicht unberechtigt aufruft, macht ihn sehr beliebt bei den Mediums. Er ist auch der Autor von, durch Mireille Drapeau, verkündete Aussagen, in der er uns, auf die neue Welt vorbereitet.

Selig-und Heiligsprechung.

Viele bekannte Figuren der Kirche hatten die Fähigkeiten von Pater Pio anerkannt, und die ersten waren die Päpsten Benedikt XV und Pius XII.

Aber wir haben gesehen wie Pater Pio, innerhalb der Kirche, unter Eifersucht und Ungerechtigkeit litt. Der Kardinal Primas von Venedig hat es an seiner Beerdingung bestätigt.

Trotz der Beschleunigung der Verfahren, für die Selig-und Heiligsprechung, erwünscht von Johannes Paul II, dauert es doch 30 Jahre bis schliesslich Johannes Paul II am 18. Dezember 1998, die heroischen Tugenden von Pater Pio anerkannt, in Voraussetzung nötig für seine Seligsprechung, die am 2. Mai 1999 stattfindet, das Datum des 23. September (dem Jahrestag seines Todes) wurde für seine liturgischen Gedenkens ausgewählt.

Pape Jean-Paul II
PIUS JOHANNES-PAUL II

Das Dekret der Heiligsprechung wurde von Johannes Paul II, vor 500.000 Menschen, am 26. Februar 2001 in Rom verkündet, nach der Anerkennung der wundersame Heilung des kleinen Mate Pio Colla von San Giovanni.

Im Jahr 2008 wurde Pater Pio exhumiert. Wie einige Heilige, blieb sein Körper unversehrt. Er wurde aber auch während einem Jahr in einem Sarg aus Glas ausgesetzt. Später, am 23. September 2009, wurde er in der Krypta der Kirche von Pater Pio  in einem Sarkophag beigesetzt, wo die Pilger ihn anfassen können. An diesem Tag, waren es beinah 40.000 Menschen zur Begleitung, um Pater Pio die letzte Ehre zu erweisen.

Bibliographie

  • Padre Pio, Transparent von Gott (von Vater Derobert).
  • Padre Pio da Pietrelcina (von Alessandro da Ripabottomi).
  • Padre Pio von Pietrelcina ( Fr. Arni Decorte).
  • Die geheimnisvollen Kräfte des Glaubens (von J. Guitton und J-J Antier).
  • Padre Pio, der Zorn des Heiligen Amtes an den Glanz der Wahrheit (von Joachim Bouflet).

 

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